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Titelbeschreibung
Rambeau, (Georg Eugen) Wilhelm aus Jessen, Kreis Schweinitz, geboren 1878. - Königlich Technische Hochschule zu Berlin, Abteilung für Schiffsbau und S:
Konvolut mit 11 Dokumenten. - Enthalten: Diplomurkunde als Schiffbau-Ingenieur, 1906 / 4 Anmeldebogen Königlich Technische Hochschule zu Berlin 1901-1906, Matrikelnummer 12118 / Studien-Zeugniss (Zwischenzeugnis) vom 3. Juli 1903 / Anlage zum Gesuch auf Honorar-Erlaß, 1901 / Volontärs-Vertrag mit Bremer Vulkan, 1899 / Führungszeugnis der Stadt Riesa, 1908 / Abgangszeugnis des Königlichen Gymnasiums zu Eisleben, 1899 / Bewerbungsbogen für technische Beamte und Angestellte, Arbeitsamt Hamburg, Nebenstelle Rahlstedt (1935). - Beigabe: Steuerbenachrichtigung für Anna Rambeau, Pastoren-Witwe, 1917. - siehe Anmerkungen!. Vegesack, 1899 / Berlin, 1901 - 1906 / Riesa, 1908 / Rahlstedt bei Hamburg, undatiert (1935). -. Verschiedene Formate. Elf Originaldokumente. Alle Blätter mit mehrfachen Faltungen, teils leicht randlädiert und etwas fleckig. Hochinteressantes zeitgeschichtliches Dokument, Abriss einer Schiffbauer-Karriere. In gutem Gesamtzustand. -- Bitte beachten Sie zu den Details unsere Anmerkungen. -. Im Einzelnen: die Anmeldebögen der Königlich Technische Hochschule zu Berlin für das 3., 5., 8. und 9. akademische Halbjahr, Oktober 1901-Ostern 1902, Oktober 1902 bis Ostern 1903, Ostern bis Oktober 1905, Oktober 1905 bis Ostern 1906, Format 8°, jeweils als Doppelblatt vorliegend, die Vordrucke wurden in Tinte ausgefüllt, innen die Übersicht der Unterrichtsinhalte (u. a. Praktischer Schiffbau, Entwerfen von Schiffen und Kriegsschiffen, Schiffsmaschinen, Schiffshilfsmaschinen, Darstellende Geometrie, Freihandzeichnen, Finanzwirtschaft), von den Dozenten gegengezeichnet bzw. teils auch mit Namensstempel versehen, u. a. Kretschmer, Rudloff, Laas, Flamm, Dieckhoff, Hertzer, Pagel. In der Karte zum 3. Halbjahr wurden einige Zeilen gestrichen (u. a. Eisenhüttenkunde), sind aber gut lesbar. --- Diplomurkunde: 43,5 x 30,5 cm. Einseitig bedrucktes Blatt mit dem Stempel der Hochschule sowie den gedruckten Namen von Abteilungsleiter Romberg und Rektor Grantz (Druck: Berlin, Denter & Nicolas). Das Thema 'Konstruktion eines großen Seeschleppers' geht aus dem Bewerbungsbogen hervor. --- Bewerbungsbogen: 4°, Doppelblatt mit dem Stempel des Arbietsamts Hamburg. Vordrucke zu Personalien, Schulbildung, bisherigen Tätigkeiten und sonstigen Kenntnissen und Fähigkeiten wurden von Rambeau in Tinte ausgefüllt, gefolgt von eigenhändigem Lebenslauf (23 Zeilen). --- StudienZeugnis 1903: Doppelblatt, im Innenteil sind in Tinte alle besuchten UnterrichtsVeranstaltungen sowie die Dozenten/Professoren der ersten 6 Semester aufgeführt (1900/01-1903), zweifach gestempelt und vom Rektor Hettna gezeichnet. --- Gesuch auf Honorar-Erlaß: 1 Blatt mit einseitigem Vordruck, in Tinte ausgefüllt: links werden die besuchten Veranstaltungen aufgeührt, auf der rechten Seite bescheinigen die jeweiligen Dozenten dem Studenten Fleiß und Erfolg, mit Signaturen. --- Vertrag über Volontariat: geschlossen in Vegesack, 18. October 1899, gegen eine Vergütung von 400 Mark. 4°, einseitig bedrucktes Blatt, in Tinte ausgefüllt, mit Stempel der Fabrik und Signatur des Verantwortlichen (Meyer). --- Führungszeugnis der Stadt Riesa: 1 Blatt, einseitig vorgedruckt und in Tinte ausgefüllt, mit dem Stempel des Rats der Stadt und der Signatur des Bürgermeisters (Dehner?), gute Führung wird bescheinigt. --- Abgangszeugnis: 1 Blatt, vorderseitig mit dem üblichen Vordruck, in Tinte ausgefüllt, mit Stempel der Schule und Signatur des Direktors (Treicher? ). Bescheinigt wird der Besuch der Unterprima von Ostern bis 13. Oktober 1899, mit bemerkenswert schlechten Noten: nicht ausreichend in Sprachen und Naturwissenschaften, Religion und Geschichte: genügend, nur Turnen gut. --- Beigabe: Steuerbenachrichtigung für Anna Rambeau (Mutter des Wilhelm Rambeau), PastorenWitwe in Oldenfelde (bei Hamburg), Wandbek, Veranlagungsbezirk Stormarn. --- zu Rambeau: Sohn des Pastors E. Rambeau (dies geht aus dem VolontärsVertrag hervor; der Vater hatte seine Gemeinde in Gimritz bei Wettin), nach dem Besuch des Gymnasiums in Burg bei Magdeburg und 10 Semestern Studium (zwischendurch 1 Jahr Dienst bei der Marine) war er an folgenden Arbeitsstätten tätig: Dresden Schiffswerft, Technikum Riesa, Vulkan-Werke Hamburg, Nordseewerke Emden, Norderwerft Hamburg (letztere von 1934-1935), zumeist als Konstrukteur, teils als Lehrer. Verheiratet. Während seines Studiums in Berlin wohnte er in der Pestalozzistraße, Knesebeckstr. und Schillerstraße. K18807-433745.
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