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Titelbeschreibung
Weiße Tara. Original handgemalter Thangka, Gouache auf Leinwand. Wahrscheinlich Tibet oder Nepal. 2. Hälfte 20. Jahrhundert. (minimale Knitterspuren, kräftige Farben, auf der Rückseite kleine tibetische Schriftzeichen mit Kugelschreiber in einer Ecke, recht gut erhalten). Ein Thangka (oder Thanka) ist ein Rollbild des tantrischen Buddhismus und wird zu Meditationszwecken aufgehängt. Unser Thangka zeigt die Weiße Tara oder Sitatara, die Schutzpatronin von Tibet. Sie sitzt in Meditationshaltung auf einem Lotos und ist prächtig geschmückt. Ihre Körperfarbe ist weiß. Sie hat sieben Augen, außer den zwei normalen ein symbolisches auf der Stirn ("das dritte Auge") und je eines in ihren Hand- und Fußflächen. Diese Augen symbolisieren die Wachsamkeit ihres Mitgefühls. Mit der herabhängenden rechten Hand führt sie die Geste der Freigebigkeit (Varadamudra) aus, mit der erhobenen Linken das Mudra der Unterweisung. Aus den Augen in beiden Händen wachsen ihr Lotusstengel, die neben bzw. über ihrer Schulter erblühen. In der tibetischen Ikonographie wächst Tara üblicherweise nur aus der linken Hand ein Lotus, daß ihr bei unserem Thangka auch aus der rechten Hand ein Lotus wächst, ist ungewöhnlich. Tara ist der fruchtbare oder mütterliche Aspekt des Mitgefühls oder oder die Aktivitätsausstrahlung von Avalokitesvara, dem Bodhisattva des Mitgefühls, die allen Wesen Schutz gewährt und Hilfe zukommen läßt. Sie schenkt den Gläubigen Glück, Gesundheit und langes Leben. In der linken und rechten oberen Ecke des Thangkas sind zwei weitere Manifestationen Taras abgebildet, links die grüne Tara. (Für die Informationen zur weißen Tara danken wir Heinz Dalmühle).
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