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Titelbeschreibung

Hesiod (zweisprachig, griechisch und lateinisch, herausgegeben von Cornelis Schrevel und kommentiert von Lambert Barlaeus): HESIODI ASCRAEI QUAE EXTANT [graece + latine]. Cum Notis ex probatissimis quibusdam Autoribus, brevissimis, selectissimisque. Accessit VIRI Clarissimi, LAMBERTI BARLAEI, Graece Linguae Academia Lugduno-Batavâ Professoris eximii, in ejusdem THEOGONIAM Commentarius, Opera & studio CORNELII SCHREVELII. [Druckermarke "Minerva", Rahir "M. 17".].

AMSTELODAMI, Typis Ludovici & Danielis Elzeviriorum, MDCLVII (1657). Sumptibus Societatis. [Folgendes in Rot gedruckt: "HESIODI" (graece + lat. !), "LAMBERTI BARLAEI,", "CORNELII SCHREVELII.", "AMSTELODAMI," u. "MDCLVII."] 1 (weißes) Blatt, 11 Blätter (incl. typographischer Titel); 341 Seiten, 1 (weißes) Blatt, 4 Blätter (Fehlproduktion: der 2. typographische Titel und "AD LECTOREM" doppelt eingebunden); 259 Seiten. Späterer Lederband des 18. Jahrhunderts über fünf Bünden mit dekorativer Rücken- und Kantenvergoldung, sowie Titelprägung, ebenfalls in Gold. Roter Sprenkelschnitt. (16,6 x 11 cm, bzw. 15,8 x 10,2 cm; Buchblock: 2,8 cm) Kl.8°.

* Alle aufgeführten Bibliographien beschreiben Exemplare mit der Jahreszahl 1658 auf dem Titel ! * Nicht Pieters 230 auf S. 279 ! ("[Nach "selectissimisque" unterscheidet sich der Titel wie folgt:] "... Accedit insuper Pasoris index auctior multo hac novissimâ Editione et multo correctior ... pet in-8° de 8 ff. prélim., et 346 pp. Voyez ci-après à l'art. N° 248, la même édition, reproduite avec un autre titre et augmentée du commentaire de Barlaeus; mais dans laquelle l'index de Pasor n'a pas été conservé."). Nicht Pieters 248 auf S. 281 f. ! ([Titel und Kollation wie beim vorliegenden Exemplar, jedoch Jahreszahl 1658 !] "Louis et Daniel avaient emprimé les oeuvres d'Hésiode e 1657; (voyez le N° 231 [recte 230 ! CS] ci-dessus). L'année suivante ils ont mis à cette édition un autre titre, daté de 1658, intercalé 3 ff. de dédicace dans les liminaires, supprimé l'index de Pasor [das ist falsch, der Pasor'sche Index ist auch hier enthalten ! CS] et ajouté le commentaire de Barlaeus sur la Théogonie. C'est sur l'exemplaire de la Bibliothèque de Gand [Gent], augmenté de ce commentaire, que je décris cet article-ci. Voyez ci-après, à l'année 1667, N° 364, une autre édition d'Hésiode donnée par Graevius; mais que Brunet dit être moins estimée que celle de Schrevelius."). Nicht Willems 1229 ! ("1658 [!!!] ... Marque: la Minerve. 11 ff. limin. - 341 pp. - 1 f. blanc. - 2 ff. (titre et avertissiment) et 259 pp. pour le commentaire de L. Barlaeus. C'est, sous un titre renouvelé, l'édition de 1637 (n° 1216), à laquelle on a ajouté 3 ff. de dédicace dans les liminaires, et le travail de L. Barlaeus sur la Théogonie."). Nicht Minzloff S. 117. Nicht Winterthur 541. Nicht Rahir 1244 ! Nicht Rahir 1259 ! Vergl. Rahir 1260 ("Ce vol. qui devait se vendre séparément, contient seulement le Commentaire de Barlaeus et les 3 ff. de dédicace; il complétait l'édition de 1657 (W. 1216)." Nicht Berghman (Supplément) 335 ! ("Il est à remarquer que les additions par rapport à l'édition de 1657, à savoir les 3 ff. de dédicace dans les liminaires, et le commentaire de L. Barlaeus, sortent des presses de Hackius. Le fleuron final se retrouve sur le Sulpice Sévère de 1665; et les trois lettres grises se vérifient: le T (2e f. de la dédicace) sur le Magica de spectris de 1656 (p. 309), l'O (2e f. limin. du commentaire) sur le Martial variorum de 1670 (p. 426), et l'M (p. 1 du comment.) sur le Lucain de 1658 (6e f. limin.)." Nicht Berghman 829 ! ("Même édition que celle de 1657, dont le titre a été modifié et où on a ajouté 3 ff. de dédicace et le commentaire de L. Barlaeus. Ces additions sortent des presses de Fr. Hackius de Leyde."). Nicht Copinger 2252 ("1657") [=W. 1216] u. 2253 ("1658") [=W. 1229]) ! Nicht Phiebig 289 [dort ist ein Exemplar mit der Jahreszahl 1658 Bestandteil eines Konvolutes, jedoch "contemporary calf", also nicht in EHC, da beide dort vorhandenen Exemplare in Pergament gebunden sind !] ! Nicht EHC 08.1658.Hes.00 + 01 [beide Copinger 2253] ! Jedoch: Weddigen in "Die Bücherstube", 5. Jahrgang 1926/27, S. 233 '("In der Bücherstube 5. Jahrgang Heft 3 machte ich auf einige noch nicht beschriebene Elzevire aufmerksam. Ich erwarb nun noch den Hesiod, den Willems unter Nr. 1229 und Berghman in seinem Katalog unter Nr. 829 beschreibt. In beiden Fällen wird die Jahreszahl auf dem Titel mit 1658 (MDCLVIII) angegeben. Die königliche Bibliothek in Stockholm gab mir auf meine Anfrage die Antwort, für die ich auch an dieser Stelle danke, daß diese Jahreszahl mit ihrem Exemplar übereinstimme. Mein Exemplar trägt aber die Jahreszahl 1657. Fritz Weddigen (Barmen)." Vergl. Thulins 148, 217 ("The scarce new ed. of that year with same text and Barlaeus, Thegoniam added" B. 829."). Weddigen 128. So auch nicht bei Ebert, Dibdin, Schreiber oder Graesse ! - Das Weddigen-Exemplar ! Bis zur Publikation der Entdeckung durch Weddigen in der "Bücherstube" (1927) unbeschriebene Variante der "neuen" Ausgabe mit der Jahreszahl 1657 statt 1658 ! - Das Leder des Einbandes ist etwas ausgetrocknet und berieben, an den Ecken bestoßen, am oberen Kapital im Bereich des vorderen Gelenkes minimal eingerissen, innen sehr sauber. Nur die Seiten 180 und 181 etwas mit Druckerschwärze verschmutzt. Der zweite Titel lautet: LAMBERTI BARLAEI, Graece Linguae Academia Lugduno-Batavâ Professoris eximii, IN HESIODI THEOGONIAM Commentarius luculentus. [Druckermarke "Minerva", Rahir "M. 17".] AMSTELODAMI, Typis Ludovici & Danielis Elzeviriorum, MDCLVIII (1658). Sumptibus Societatis." Es handelt sich bei diesem Exemplar mit seinen Abweichungen höchstwahrscheinlich um einen der ersten Drucke der neuen Ausgabe, zu der man das existierende Titelblatt der "alten" Ausgabe von 1657 hinzuzog, einige Zeilen austauschte, aber wohl zunächst vergessen hatte die Jahreszahl um eine römische "I" zu ergänzen, denn nur so konnte man die neue Ausgabe auf den ersten Blick von der alten unterscheiden, jedoch den Textkorpus der "echten" 1657er Ausgabe weiterverwendete, sei es, das man die Reste aufband, sei es, daß der Stehsatz verwendet wurde, denn bis auf die hier eingefügten drei Widmungsblätter und die ausgetauschten Zeilen auf dem Titel sind die beiden Ausgaben im direkten Vergleich bis Seite 341 text- und zeilenidentisch und bis hin zu den Lagenbezeichnungen und dem Buchschmuck deckungsgleich. Man muß sich also wohl alle Exemplare sehr genau anschauen, da die "alte" 1657er Ausgabe durch den separat angebotenen Kommentar (vergl. Willems 1216 u. Rahir 1260, sowie Lengfeld 423 !) ergänzt werden konnte und so offensichtlich zahlreiche Varianten in den unterschiedlichsten Kombinationen vorliegen könnten. Hier aber die "echte" und "neue" Ausgabe von 1658, die also wohl aus den mit dem Kommentar von Barläus ergänzten Resten gebildet wurde, mit der "falschen" Jahreszahl auf dem Haupttitel ! Neu war also eigentlich nur der Kommentar, am Textkorpus war nichts geändert worden ! Neben den Druckermarken auf den beiden, oder besser hier den irrtümlich drei vorhandenen typographischen Titelblättern, sowie einigen schönen Schmuckinitialen, sind zahlreiche weitere fleurons und Vignetten enthalten, wobei auffällt, daß auch zwei Schmuckelemente aus Leiden benutzt werden, mehrfach das elzevierische fleuron Rahir 14 und einmal als Schlußvignette Rahir 160 von Hackius aus Leiden, augenfälliger Beleg für die schon im Titel genannte Kooperation mit Partnern. Es existiert diese Ausgabe übrigens auch mit einem eigenständigen Druckvermerk von Hackius. Im Textteil auf Blatt 2 und Blatt 12 das fleuron Rahir 14, auf Blatt 5 und Seite 181 eine Sirene (Rahir 79), Seite 72 und 114 mit der Vignette Rahir 97, Seite 73, 115 mit Rahir 98, Seite 178 mit der Vignette Rahir 85, Seite 179 mit Rahir 86, als Schlußvignette Rahir 107. Der Kommentarteil nur auf Seite 1 mit dem fleuron Rahir 14, sowie der Schlußvignette (Rahir 160) geschmückt. Provenienz: Piou, Handel, Weddigen Auf dem Titelblatt eigenhändig "J. Piou Fils Ing." eingetragen, auf dem vorderen Innendeckel das typographisch gerahmte Exlibris der Sammlung mit dem vorgedruckten Text "EX MUSEO J. F. M, PIOU, ARCHITECTONIS. Anno", handschriftlich ergänzt "5 eme Brumaire", wenn man unterstellt, daß es sich um das Jahr I der neuen republikanischen Zeitrechnung handelt, da kein Jahr eingetragen wurde, dann handelt es sich um den 26.10.1792. Jacques-François-Marguerite Piou, aus Tréguier (Bretagne) lebte von 1770 bis 1825 und war leitender Ingenieur im Straßen- und Brückenbau des öffentlichen Dienstes. Oberhalb des Exlibris eine mit Tinte von alter Hand eingeschriebene, doppelt unterstrichene Nummer "n° 077", möglicherweise die Inventarnummer von Piou selbst, daneben die handschriftlichen bibliographischen Anmerkungen Weddigens, unterhalb eine unleserliche Anmerkung in Blei von anderer Hand. Minimales Fragment einer ehemals eingeklebten Titelaufnahme sichtbar. Auf dem hinteren Innendeckel verschlüsselte Preisangaben mehrerer Kollegen. Im Buch liegt noch ein Zettel von Weddigens Hand "Siehe Brief von der Kgl Bibliothek Stockholm". * Bitte fordern Sie bei Interesse unsere umfangreichen Anmerkungen an. *.


Sachgebiet
Elzevier - Elzevir - Elsevier


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Heinrich Heine Antiquariat Lustenberger & Schäfer oHG
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