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Titelbeschreibung
Meier-Graefe, Julius (Hrsg.):
Ganymed. Blätter der Marées-Gesellschaft [bzw. (ab Bd. 3): Jahrbuch für die Kunst]. Herausgegeben von J.[ulius] Meier-Graefe. 5 Bände. München, R.[einhard] Piper 1919 - 1922 u. 1925. München, Piper, 1919. 2 Orig.-Pappbände, 3 Orig.-Halbpergamentbände. Söhn (HDO) I, 111-1 - 115-6 (S. 59 ff. alle Graphiken abgebildet). Rodenberg S. 318 u. 361. Perkins 144. Jentsch (Expressionismus) 74. Katalog Lindenau-Museum 1108-1112 (alle mit Abbildung). Sennewald 19,1. DraufSichten 309. Arnold (Malerbuch) 901. Bolliger (Dokumentationsbibliothek) I, 403 ("Komplett sehr selten.") u. II, 500. Die Bände im Einzelnen: I: [Alles in Versalien:] Ganymed Blätter der Marées-Gesellschaft [Ende der Versalien] Herausgegeben von [Alles in Versalien:] J.[ulius] Meier-Graefe Erster Band 1919 [Ende der Versalien] Jährlich ein Band/ Redaktion: Kaitzerstraße 4, Dresden Verlag: R. Piper & Co., München[.] 1 (w) Bl; 3 Bll; 157 S; 1 Bl; 28 Bll. (Lichtdruckill.); 5 Bll. (O.-Lith.). O.-Ppbd. (21,6 x 16,3 cm) 8°. Söhn (HDO) I, 111-1 bis 111-5. Davis (Rifkind) 928 - 931 (etwas konfus, abgebildet wird als 929 "Der Unverstandene", im dazu gehörendem Text wird jedoch "Der Kritiker" beschrieben, abgebildet vier der fünf Lithographien, obwohl offensichtlich alle fünf vorhanden sind). "Dieses Werk wurde außerhalb der Marees-Drucke von der Marees-Gesellschaft herausgegeben. Die Original-Steindrucke von Rudolf Grossmann wurden bei Wolf & Sohn in München, die Lichtdrucke bei Emil Pinkau & Co. in Leipzig hergestellt. Den Text druckte die Spamersche Buchdruckerei in Leipzig im Frühling 1919. Druckaufsicht und lithographierter Umschlag: E. R. Weiss. Außer der Auflage wurden 50 Exemplare, numeriert I - L mit handschriftlich signierten Steindrucken abgezogen, 300 Exemplare, numeriert 1 - 300 für die Subskribenten der Mareees-Gesellschaft." Mit der kompletten Serie der fünf Steindrucke von Rudolf Großmann über die Protagonisten des Kunstbetriebs, hier die Original-Lithographien im Einzelnen: "Der Kunstfreund", "Freude am Schönen", "Der Unverstandene", "Der Kunsthändler" und "Der Kritiker". Der mit gelbem, lithographisch bedrucktem Bütten überzogene Original-Pappband mit Rückentitel und Vorderdeckeltitel in der Handschrift von E. R. Weiss. Kopffarbschnitt. Auf allseitig beschnittenes Bütten gedruckt, vier von den Original-Graphiken auf dickes Velin, eine auf festes Bütten mit dem Text-Wasserzeichen "[M]arees". Die Deckel und der Schnitt minimal fleckig und angestaubt, am unteren Kapital minimal bestoßen. Meier-Gräfe führt auf Seite 135 programmatisch aus: "Die Drucke [der Marees-Gesellschaft] wollen das Retiro eines kunstsinnigen Menschen unserer Zeit bilden. Sie scheinen Luxus. In einer Zeit äußerster Not wagen wir Bücher zu drucken, die nicht der Text allein auszeichnet, kostspielige Mappenwerke zusammenzustellen, wagen wir an Kunst zu denken. Folglich sind wir Verschwender, verstopfen das Ohr gegen notwendige Forderungen der Stunde, verschließen uns vor dem unerbittlichen Einmaleins. Verschwenden möchten wir, wenigstens so tun, uns stellen, als wären wir elegante Leute, Ritter des Geistes, Trunkene der Schönheit. Nur zu gut kennen wir unsere Wirklichkeit. Keinem Marees, keinem Delacroix, keinem Greco, keinem Goethe, keinem Mozart, noch irgendeinem anderem der Luxuswesen gelänge es, unser verzerrtes Antlitz dauernd hinter der Maske zu halten. Wir sind bescheidene Verschwender. Nur fünf Minuten auf winzigem Platz möchten wir etwas anderes als Elend und Tod. Früher wollten wir mehr: Schlösser aus Marmor. Säle mit schönen Frauen, denkmal, Theater, Kirche. Je barbarischer es draußen zuging, desto üppiger wucherte unsere Phantasie: Menschen schaffen, einen Kreis von Unbelasteten, einen Bund von Fanatikern des Schönen. Bedrucktes Papier ist übriggeblieben." Am Schluß das "Programm der Drucke" der Marees-Gesellschaft und ein Verzeichnis der bis dahin erschienenen Publikationen. II. [Alles in Versalien:] Ganymed Blätter der Marées-Gesellschaft [Ende der Versalien] Herausgegeben von [Alles in Versalien:] J.[ulius] Meier-Graefe Zweiter Band 1920 [Ende der Versalien] Jährlich ein Band/ Redaktion: Kaitzerstraße 4, Dresden Verlag: R. Piper & Co., München[.] 244 S; 1 Bl; 39 Bll. (Lichtdruckill.); 4 Bll. (O.-Rad.). O.-Ppbd. (21,6 x 16 cm) 8°. Söhn (HDO) I, 112-1 bis 112-4. Davis (Rifkind) 2639 - 2642 (alle mit Abbildungen). Thieme/ Beckker XXX, 306 (erwähnt explizit diese Arbeiten). Vollmer 4, 223 f. Benezit 9, 446. Vergl. Von Odysseus bis Felix Krull. Vergl. Lang (Expressionismus) S. 227, bzw. (Impressionismus) S. 174 f. Vergl. Sennewald S. 192. Vergl. Kritter S. 328 u. X/4. Vergl. Text und Bild (Schütz) S. 248. "Dieses Buch wurde außerhalb der Marees-Drucke von der Marees-Gesellschaft herausgegeben im November 1920. Die vier Original-Radierungen von Otto Schubert wurden vom Künstler auf seiner Presse gedruckt. Die Lichtdrucke wurden bei Emil Pinkau & Co. in Leipzig hergestellt. Den Text druckte die Spamersche Buchdruckerei in Leipzig. Die Gesamtauflage beträgt 1300 Exemplare. Davon wurden 100 Exemplare, numeriert I - C, mit handschriftlich signierten Radierungen auf Japan ausgestattet. 300 Exemplare, numeriert 1 - 300, für den Verein der Freunde der Marees-Gesellschaft. Von der Ausgabe 1 - 300 ist dies Nr. [eingedruckt] 15." Eines der nur dreihundert Exemplare für die Gesellschaft mit der kompletten Serie der vier Original-Radierungen der Jahreszeiten: "Frühling", "Sommer", "Herbst" und "Winter" auf sehr dickem Velinpapier. Der Herbstgraphik sieht man den zeitbedingten Materialmangel an, der selbst druckende Künstler (1892 - 1970) hatte wohl die Druckplatte falsch angesetzt, oder das Papier nicht korrekt eingespannt, es ergibt sich jedenfalls der blindgeprägte "Schatten" eines zweiten, verrutschten Plattenrandes. Vollmer a.a.O. über Otto Schubert: "Als Holzschneider u. Radierer Expressionist, als Lithogr. Impressionist. Sämtl. Blätter selten, da alle Druckstöcke, Platten u. Teile der Auflagen im 2. Weltkrieg vernichtet wurden." Er besuchte von 1906 an drei Jahre die Dresdener Kunstgewerbeschule, einer seiner Lehrer an der dortigen Kunstakademie (1913 f.) war Emanuel Hegenbarth. In den Jahren zwischen der Ausbildung, also von 1909 bis 1914 war er Bühnenmaler am Hoftheater. Im ersten Weltkrieg wurde er schwer verwundet, er schloß dann 1917/ 1918 seine akademische Ausbildung als Meisterschüler bei Gußmann und Hettner in Dresden ab und erhielt den Sächsischen Staatspreis. Von 1919 bis 1932 Mitglied der Dresdner Sezession, u.a. zusammen mit seinen Freunden Otto Dix, Lasar Segall, Conrad Felixmüller, sowie den Brückemalern, hier insbesondere mit Erich Heckel und Beteiligung an vielen Ausstellungen, darunter 1922 in der Galerie Flechtheim und 1932 auf der Pariser Buchkunstausstellung. Er illustrierte viele Bücher und graphische Zyklen, nicht nur für die Marees-Gesellschaft, wobei der 30. Druck für diese Gesellschaft, sein "Reineke Fuchs" auch seine bekannteste Illustrationsarbeit ist. 1945 wurde der größte Teil seines Werkes bei der Zerstörung Dresdens vernichtet. Vergl. auch im Band "Expressionismus - Die zweite Generation" (Prestel 1989). Der mit hellgraublauem, lithographisch bedruckten Papier überzogene Original-Pappband mit Rückentitel und Vorderdeckeltitel in der Handschrift von E. R. Weiss, wie der Vorgänger. Die Deckel stärker fleckig und angestaubt, der Kopfschnitt ebenfalls minimal fleckig. Diesem Band wurde als Motto vorangestellt: "Gesammelte Worte über große Meister.", Aufsätze u.a. von Meier-Graefe über Venedig, Dehmel über Rembrandt, Hausenstein über Daumier. Im Kapiel "Die Verluste des Jahres" schreibt u.a. Franz Servaes über Richard Dehmel und Meier-Graefe u.a. über Klinger, Renoir und Zorn. Außerdem noch mehrere Aufsätze über "Die Kunst nach dem Weltkrieg", die zahlreichen Lichtdrucke bester Qualität geben u.a. Arbeiten von Renoir, Degasm Cezanne, van Gogh, Bonnard, aber auch Hofer, Kokoschka und Beckmann wieder. Im "ökonomische[n] Bericht" der Gesellschaft auf S. 232 versteckt sich eine interessante Information: "Die vierte Reihe unserer Drucke wurde wie die vorhergehenden noch vor Erscheinen vollständig subskribiert." Auch die angekündigte, fünfte Reihe ist zu diesem Zeitpunkt schon fast vollständig vergriffen, wie das Verzeichnis der "Drucke der Marees-Gesellschaft" auf den Seiten 234 ff beweist. III. [Alles in Versalien:] Ganymed Jahrbuch für die Kunst [Ende der Versalien] Herausgegeben von [die beiden Namen in Versalien:] Julius Meier-Graefe Geleitet von Wilhelm Hausenstein Dritter Band R. Piper & Co., Verlag der Marees-Gesellschaft, München 1921[.] 1 (w) Bl; 1 Bl. (Lichtdruck); VII; 213 S; 1 Bl; 6 Bll. (O.-Graphiken); 59 Bll. (Lichtdrucke). O.-Hlbprgtbd. (28,5 x 22 cm) 4°. Söhn (HDO) I, 113-1 bis 113-6. Jentsch 74. Rodenberg S. 318. Davis (Rifkind) 137 (Beckmann), 199 (Beeh), 941 (Grossmann), 1201 (Hofer), 1682 (Kubin) u. 2503 (Schinnerer). Zu Beeh vergl. auch Sennewald S. 16 ff. MoMA (Beckmann) 211.1952. "Dieses dritte Jahrbuch der Marees-Gesellschaft wurde im Herbst 1921 vollendet. Die ein- und mehrfarbigen Lichtdrucke stellte die Graphische Anstalt Ganymed, Berlin, Friedrichstraße 16, her. Die Radierungen von Beckmann, Großmann und Schninnerer, die Steindrucke von Beeh und Kubin druckte Franz Hanfstaengl in München, den Steindruck von Hofer Hermann Birkholz in Berlin. Den Text druckte die Spamersche Buchdruckerei in Leipzig. Die gleiche Firma fertigte auch die Einbände. Es wurden elfhundertfünfzig Exemplare gedruckt. Von diesen wurden zweihundert Exemplare, numeriert von I - CC, als Vorzugsausgabe in Halbpergament gebunden. Zu dieser Vorzugsausgabe gehört die Ganymed-Mapppe ... [die hier nicht vorliegt !] Außerdem wurden zweihundert Exemplare für die Mitglieder des Vereins der Freunde der Marees-Gesellschaft 1 - 200 numeriert. Dieses Exemplar ist Nr. [handschriftlich] XX/ O". [= Exemplar römisch zwanzig oder einundzwanzig ohne Mappe ?] Auf dem Rücken goldgeprägter Original-Halbpergamentband, die Deckelbezüge mit Batikpapier bezogen. Minimal angestaubt, die Ecken und Kanten leicht berieben, im Kopfschnitt und im seitlichen Schnitt stärker fleckig, unten kaum, innen teilweise im äußeren weißen Rand minimal fleckig. Das "Bildnis Dostojewskis" von Max Beckmann, eine Original-Radierung (Gallwitz 160) auf Bütten. Die Original-Lithographie (Bosshardt 97) "Der Bettler" von Rene Beeh auf "Van Gelder Zonen"-Bütten. Die Original-Radierung "Der alte Gärtner" von Rudolf Grossmann auf Japan (mit unleserlichem Wasserzeichen). Die Original-Lithographie (Rathenau 169) "Tänzerin" von Karl Hofer auf Zandersbütten mit den Wasserzeichen Initialen und dem bergischen Löwen. Der "Jeremias" von Alfred Kubin, eine Original-Lithographie (Raabe 142) auf Bütten. Der "Kinderhirte" von Adolf Schinnerer, eine Original-Radierung auf dickem Velin. Alle Abbildungen, sowohl die originalgraphischen, als auch die Lichtdrucke durch Seidenpapiere geschützt, die mit den Informationen über Künstler, Titel und Technik bedruckt wurden. Mit Textbeiträgen u.a. von Rudolf Kassner ("Das griechische Gesicht"), Wilhelm Hausenstein ("Wider das Kunstverständnis"), Alfred Döblin ("Goethe und Dostojewski"), Heinrich Mann ("Flaubert und die Kritik"), Alfred Kubin ("Mein Tag"), Annette Kolb und Hugo von Hofmannsthal ("Zu Handzeichnungen") . Unter den Lichtdrucktafeln allein 10 mit Wiedergaben von Arbeiten Max Beckmanns, die den Aufsatz Benno Reifenbergs über Beckmann illustrieren. IV [Alles in Versalien:] Ganymed Jahrbuch für die Kunst [Ende der Versalien] Herausgegeben von [Alles in Versalien:] Julius Meier-Graefe [Ende der Versalien] Geleitet von [Alles in Versalien:] Wilhelm Hausenstein [Ende der Versalien] Vierter Band R. Piper & Co., Verlag der Marees-Gesellschaft, München 1922[.] 1 Bl. (Lichtdruck); VII; 314 S; 1 Bl; 6 Bll. (O.-Graphiken); 67 Bll. (Lichtdrucke); 2 Bll. (Notenfaksimile). O.-Hlbprgtbd. (28,2 x 22 cm) 4°. Söhn (HDO) I, 114-1 bis 114-6. Jentsch 74. Rodenberg S. 318. Davis (Rifkind) 144 (Beckmann), 394 (Campendonk), 1005 (Hecht), 1994 (Meseck), 2717 (Seewald) u. 3037 (Unold). Sennewald (für Meseck) S. 128 u. (für Unold) S. 235. MoMA (Beckmann) 597.1956. "Dieses vierte Jahrbuch der Marees-Gesellschaft wurde im Herbst 1922 vollendet. Die ein- und mehrfarbigen Lichtdrucke und Faksimiledrucke stellte die Graphische Anstalt der Marees-Gesellschaft Ganymed, Berlin, Friedrichstraße 16, her. Die Holzschnitte von Campendonck, Hecht, Beckmann, Seewald und Unold wurden bei Dr. Wolf & Sohn, München, gedruckt. Die Radierung von Meseck bei Fr.[anz] Hanfstaengl, München. Die Reproduktionen nach Karl Hofer erfolgten mit Genehmigung der Galerie Flechtheim in Düsseldorf und Berlin, die Wiedergaben nach antiken Skulpturen sind mit Genehmigung des Verlages F. Bruckmann A.G. in München nach Brunn: 'Denkmäler griechischer und römischer Skulptur' hergestellt. Den Text druckte die Spamersche Buchdruckerei in Leipzig. Es wurden 2370 Exemplare gezogen. Von diesen hat man dreihundert Exemplare, numeriert I - CCC, als Vorzugsausgabe in Halbpergament bei der Spamerschen Buchbinderei gebunden. Zu dieser Ausgabe gehört die Ganymed-Mapppe ... [die hier nicht vorliegt !] Außerdem wurden zweihundert Exemplare für die Mitglieder des Vereins der Freunde der Marees-Gesellschaft 1 - 200 numeriert. Dieses Exemplar ist Nr. [handschriftlich] XIII". Auf dem Rücken goldgeprägter Original-Halbpergamentband, die Deckelbezüge mit Buntpapier bezogen, dieses stellenweise leicht wellig und berieben. Mit Pergamentecken. Minimal angestaubt, die Ecken und Kanten leicht berieben, im Kopfschnitt und im seitlichen Schnitt stärker fleckig, unten kaum, innen teilweise im äußeren weißen Rand minimal fleckig. Mit den fünf Original-Holzschnitten von Max Beckmann ("Tanzende", Gallwitz 197), Heinrich Campendonck ("Die Bettler, nach Bruegel", Engels 62), Richard Seewald ("Aus dem Campo santo", Jentsch H 116 II), Max Unold ("In memoriam Rene Beeh"), Franz E. Hecht ("Aus der Legende des hl. Franz, nach Taddeo Gaddi") und einer Original-Radierung von Felix Meseck ("Landschaft mit Ziegen"). Die Lichtdrucktafeln zeigen u.a. Werke von Karl Hofer, Paul Cezanne, Edgar Degas, Max Liebermann, Edvard Munch, Rene Beeh, Pablo Picasso, Lovis Corinth und Hans von Marees. Alle Abbildungen, sowohl die originalgraphischen, als auch die Lichtdrucke durch Seidenpapiere geschützt, die mit den Informationen über Künstler, Titel und Technik bedruckt wurden. Außerdem noch mit zehn Abbildungen im Text, die Textbeiträgen u.a. von Robert Musil ("Das hilflose Europa oder die Reise vom Hundertsten ins Tausendste"), Efraim Frisch ("Der begabte Mensch"), Julius Meier-Graefe (Die Russen in Berlin"), Hermann Eßwein ("E. Th. A. Hoffmann oder Magie und Romantik"), Wilhelm Hausenstein ("Gespräch über Pablo Picasso") und Rudolf Kassner ("Gogol"). V. [Alles in Versalien:] Ganymed Jahrbuch für die Kunst [Ende der Versalien] Herausgegeben von [die beiden Namen in Versalien:] Julius Meier-Graefe Geleitet von Wilhelm Hausenstein Fünfter Band R. Piper & Co., Verlag der Marees-Gesellschaft, München 1925[.] 1 Bl. (Lichtdruck); VII; 247 S; 6 Bll. (O.-Graphiken); 62 Bll. (Lichtdrucke. O.-Hlbprgtbd. (28,2 x 22 cm) 4°. Söhn (HDO) I, 115-1 bis 115-6. Jentsch 74. Rodenberg S. 318. Davis (Rifkind) 826 (Gött), 948 (Großmann), 1034 (Heckel), 2143 (Nückel), 2504 (Schinnerer) u. 2981 (Tröndle). Sennewald (für Nückel) S. 140. MoMA (Heckel) 231.1955. "Dieses vierte Jahrbuch der Marees-Gesellschaft wurde im Herbst 1924 vollendet. Die ein- und mehrfarbigen Lichtdrucke stellte die Graphische Anstalt der Marees-Gesellschaft 'Ganymed', Berlin, Friedrichstraße 16, her. Der Holzschnitt von Erich Heckel wurde von der Manus-Officin (Fritz Voigt) in Berlin gedruckt. Der Stahlschnitt von Otto Nückel bei Dr. C. Wolf & Sohn in München. Die Radierungen von Hans Gött, Rudolf Großmann und Adolf Schinnerer druckte Fr. Hanfstaengl in München. die Lithographie von Troendle die Anstalt K. Eigner in München. Die Reproduktionen der 7 Lichtdrucke zu dem Aufsatz 'Altägyptisches Raumgefühl' erfolgte mit Genehmigung des Verlages F. Bruckmann A.G. in München nach Bissing: 'Denkmäler Ägyptischer Skulptur'. Den Text druckte die Spamersche Buchdruckerei in Leipzig. Es wurden 1000 Exemplare gezogen. Von diesen hat man hundert Exemplare (numeriert I - C) als Vorzugsausgabe in Halbpergament bei der Spamerschen Buchbinderei gebunden. Zu dieser Ausgabe gehört die Ganymed-Mapppe ... [die hier nicht vorliegt !] Dieses Exemplar ist Nr. [eingedruckt] 84". Auf dem Rücken goldgeprägter Original-Halbpergamentband, die Deckelbezüge mit Buntpapier bezogen. Mit Pergamentecken. Minimal angestaubt, die Ecken und Kanten leicht berieben, im Kopfschnitt und im seitlichen Schnitt stärker fleckig, unten kaum, innen teilweise im äußeren weißen Rand minimal fleckig. Auch das Pergament ist fleckig, ebenso die Vorsätze. Die Graphiken teilweise minimal im äußeren Rand fleckig. Mit sechs Originalgraphiken, der Lithographie von Hugo Troendle ¹ ("Brücke") auf Bütten, dem farbigen Holzschnitt von Erich Heckel auf Velin ("Frau", Dube 259 II b, dort: "Liegende"), den Radierungen "Schlafendes Mädchen" von Hans Gött ² auf Bütten, "Überfahrt" von Adolf Schinnerer auf Japan, "Jahrmarkt" von Rudolf Großmann auf Marees-Bütten und dem Metallschnitt "Regenwetter" auf Bütten von Otto Nückel ³, zahlreichen Lichtdrucktafeln u.a. von Lovis Corinth, Pierre Bonnard, Edouard Manet und Max Beckmann, sowie fünf Abbildungen im Text. Alle Abbildungen, sowohl die originalgraphischen, als auch die Lichtdrucke durch Seidenpapiere geschützt, die mit den Informationen über Künstler, Titel und Technik bedruckt wurden. Unter den Textbeiträgen u.a. ein Aufsatz von J. Meier-Graefe über "Lovis Corinth", sowie "Bonnard", Emil Preetorius ("Das Problem des Bühnenbildes") und Alfons Paquet "Frankfurt". Anmerkungen: ¹ Vergl.: Billeter, Felix: Hugo Troendle 1882-1955. Ein moderner Romantiker in München. Berlin, Deutscher Kunstverlag 2010. Klappentext: "Der in Bruchsal geborene Troendle, heute von der Kunstgeschichte weitgehend vergessen, zählte in den zwanziger Jahren zu den Romantikern unter den neu-sachlichen Künstlern Münchens. Seine Ausbildung genoss Troendle an der Akademie in Karlsruhe. Eine Begegnung mit dem Maler-Mönch Verkade veränderte sein Leben. 1907 geriet er in den Münchner Kreis um Jawlensky und Werefkin. Von diesen angeregt wechselte er nach Paris, wo er 1908-1912 unter den ehemaligen Nabis-Künstlern Denis und Serusier verkehrte. 1919 wieder in München entwickelte er eine klassische, romantisch gefärbte Landschafts- und Figurenmalerei elegischer Farbigkeit, wobei Poussin, die Nazarener, Millet, Marees und Cezanne Paten standen. Von 1926-1938 betrieb Professor Troendle eine private Malschule, publizierte noch heute lesenswerte Aufsätze zu Poussin, Degas, Serusier und galt nach 1945 als der "Pan von Schwabing". Die vorliegende Publikation stellt eine erste Monographie dar und ist als Lese- und Katalogbuch konzipiert. Die Ausstellung wird vom 11. Juni bis 29. August 2010 im Stadtmuseum Penzberg zu sehen sein." ² Vergl.Zinkand, Werner und Nina Raffalt: Hans Gött. 1883 - 1974. Leben und Werk. München, Beck 2000. "Der deutsche Maler, Radierer, Lithograph und Graphiker Hans Gött (8.6.1883 München - 12.2.1974 München) studierte zunächst an der Technischen Hochschule in München, ab 1904 an der Münchner Kunstakademie. Von 1907 bis 1909 lebte er in Paris, wo er unter anderem im Atelier von Henri Matisse arbeitete. Der Einfluss, den der Impressionismus und der Fauvismus auf sein Werk ausübten, relativierte sich in den Folgejahren in Deutschland. Ab 1911 lebte er mit einigen Ausnahmen fast ausschließlich in München. Breite helle Farbflächen und klare Umrisse zeichneten seine Gemälde fortan aus. 1920 illustrierte er die "Ars amandi" des Ovid. Gött erhielt 1929 den Professorentitel und war Mitglied der "Neuen Secession" und der "Neuen Gruppe". Zwischen 1944 und 1952 unterrichtete er an der Akademie der Bildenden Künste München." 02870 Hans Gött, Matrikelbuch 1884-1920, http://matrikel.adbk.de/05ordner/mb_1884-1920/jahr_1904/matrikel-02870 (Zugriff vom 18/02/11) ³ Nückel illustrierte u.a. Thomas Manns "Der kleine Herr Friedemann" für den Phantasus-Verlag, sowie Alexander Moritz Freys "Solneman der Unsichtbare" und "Spuk des Alltags" für den Delphin-Verlag. Hans Gött arbeitete u.a. für den Drei Masken Verlag für den er u.a. Wielands Musarion und Shakepeares Venus und Adonis illustrierte. Vergl.: Pauls, Günter: Otto Nückel. Arbeiten auf Papier. Berlin, Bilder/bücher (1995).
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