Archipenko, Alexander:
Recherche de plastique de 1913. Erster Deutscher Herbstsalon. Berlin / Potsdamerstr. 75. Berlin, Der Sturm, o. J. [1913]. Orig. Ansichtskarte [14 x 9 cm]., Abbildung Die Karte ist nicht im Katalog "Erster Herbstsalon" abgebildet. - Die Karte ist nicht gelaufen. Hds. Text a. Rückseite, leichte Gbrsp. - Die Ausstellung "Herbstsalon" wurde am 20. September 1913 in angemieteten Ausstellungsräumen ("Lepke-Räume") in der Potsdamer Straße 75, Ecke Pallasstraße, Dritte Etage, auf 1200 m² eröffnet, unweit Waldens Galerie "Der Sturm" in der Potsdamer Straße 134a, und schloss am 1. Dezember 1913. Der Name der Ausstellung orientierte sich an dem seit 1903 in Paris durchgeführten Salon d'Automne. Die Ausstellung war eine Kontrastveranstaltung zur Sonderbundausstellung, die 1912 in Köln stattgefunden hatte und sich mehr der schon etablierten Moderne des Impressionismus gewidmet hatte. Im Herbstsalon gab es Künstler, die auch dort präsent gewesen waren, aber nicht zur Geltung gekommen waren, so Maler des Blauen Reiter, sowie Carlo Mense und Alexander Archipenko. Letzterer hatte auch schon im Herbstsalon in Paris ausgestellt. Der (ungenannte) Mäzen Bernhard Koehler sorgte mit 4000 Mark für die finanzielle Absicherung, ohne die die Ausstellung nicht zustande gekommen wäre. August Macke und Franz Marc nahmen die Hängung vor. Die Maler der Gruppe des Blauen Reiter bildeten den Hauptteil der Ausstellung. Marc selbst stellte auch sein programmatisches Bild "Der Turm der blauen Pferde" aus. Walden übernahm auch Künstler aus der Futurismus-Ausstellung, die er am 12. April 1912 in seiner Galerie "Der Sturm" eröffnet hatte. In der Nachwirkung der Futuristen-Ausstellung und im Vorfeld des Herbstsalons hatte sogar das Preußische Abgeordnetenhaus am 12. April 1913 über Kunst debattiert. (Zitat)
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Bofa, Gus (d.i. Gustave Henri Emile Blanchot):
La Symphonie de la Peur. [Paris], L'Artisan du Livre, 1937. o. Pag. [84 Bll.] OBrosch. m. OSch., Abbildung EA. In franz. Sprache. Nr. LXII der Ausgabe Lafuma Navarre (commerce). Mit 40 Tafeln sowie der Titelvignette. - Exlibris-St. a. V., V. fleckig, ansonsten leichte Gbrsp., Ebd. geringfügig fleckig. - Bofa (1883 - 1968), wuchs in Bordeaux und später Paris auf. Bereits mit 8 entwarf er für sich den Künstlernamen Gus Bofa. Nach seiner Militärzeit und einigen Jahren als Ingenieur, wandte er sich verstärkt seinen Illustrationen zu. Ab 1908 übernahm er die künstlerische Leitung der Zeitschrift "Rire". (Zitat) Nach der Homepage: "En 1937, alors que Malaises et Zoo sont déjà presque introuvables, l'Artisan du Livre, dirigé par Mlle E. Choureau, présidente de la Chambre syndicale des libraires de France, publie La Symphonie de la Peur, une méditation tragique sur la condition humaine que domine la Peur : "La peur n'est pas un instinct. Elle est antérieure à l'instinct. Elle est née avec la vie - qui n'est qu'un compromis entre la peur de l'éternité et la peur du néant." Dans ce magnifique livre, Bofa livre son témoignage d'un monde sans lumière, ni espérance et appuie d'un texte qui les commentent des dessins encore plus impressionnants que ceux de Malaises. Au terme de ce voyage au bout de la nuit aucune consolation ne s'offre au lecteur : "Nous avons aujourd'hui à peu près autant de certitudes sur le sens de l'Univers que les contemporains du ptédoractyle et peu de chances d'en acquérir d'avantage un jour." La critique ne s'y trompe pas : "C'est comme une histoire de l'humanité, de l'humanité lamentable, et il suffit de suivre les arguments placés en face de ses dessins pour comprendre que l'artiste a voulu - et il a réussi - faire de la "philosophie en images" comme il a fait naguère de la "critique en images" avec ses Synthèses littéraires. Philosophie sombre; philosophie d'un nihilisme intégral... (...) L'art qui illustre ces thèmes de désespoir apparaît d'une admirable fantasie où les effets de terreur, de comique et de fantasmagorie sont ménagés avec un sens de l'angoisse et des dons imaginatifs dépassant ce qu'on est convenu d'appeler le talent." (L'Oeuvre, 26 décembre 1937).
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De Jong, Jacqueline Editor:
The Situationist Times. No. 4. Paris, Selbstverlag, 1963. 184 S. OBrosch. m. OSch., Abbildung In engl., franz. und deutscher Sprache. Eines von 2000 Expl. - OSch. berieben, leichte Gbrsp. - Mit Beiträgen von Lech Tomaszewski, P. Simondo, M. Bucaille, W. Lietzmann, H. L. C. Jaffé, Aldo Van Eyck, Kalevalla, Lars-Ivar Ringbom, H. C. Doets, Julius Schwabe, G. R. Hocke, F. Kafka, Gaston Bachelard, James Joyce, Eduard Mazman, Gordon Fazakerley, Peter Schar, Lodewijk de Boer, Albert Seelen, Gerard van den Eerenbeemt, Rudi van Dantzig, Kees van Iersel und E. Meter Plant.
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Debat, Francois:
New-York Images Mouvantes. Dessin d'Henriette Delalain. Paris, Publications du Centre, 1929. 4°. 76 + 1 S. OBrosch. m. OSch., Abbildung EA. In franz. Sprache. Nr. 27 von 500 num. Expl. Mit 16 Tafeln, davon ein Plan von New York. - Etw. angestaubt, stockfleckig, leichte Gbrsp. - Kurze Essays Debats über die Zwanziger Jahre in New York, mit den Illustrationen von Delalain zu Gebäuden in New York. - Brief essays by Debat describing the "Jazz Age" of New York, illustrated by a map and 15 drawings of buildings by Delalain.
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Debord, G.-E. Hg:
Internationale Situationniste. Bulletin central édité par les sections de l'internationale situationniste. (Numéro I, Juin 1958 - Numero 12, 1969.) Paris, Éditions Champ-Libre, 1975. Pag. OBrosch., Abbildung La présente réimpression de l'Internationale Situationniste contient le lexte intégral des Numeéros 1 (juin 1958) à 12 (septembre 1969), imprimée dans le format original de la revue. - Etw. angestaubt, T. m. Knickspur, Gbrsp.
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Eluard, Paul:
Au Rendez-Vous Allemand. Paris, Éditions de Minuit, 1944. 59 + 3 S. OBrosch., Abbildung EA. In franz. Sprache. Mit dem Frontispiz nach einer Radierung von Picasso. - Angestaubt, leichte Lichtschatten, leichte Gbrsp. - Éluard, (d.i. Eugène-Émile-Paul Grindel) (1895 - 1952), besuchte nach der staatlichen Volksschule die Oberschule, die er als mittelmäßiger Schüler mit 16 Jahren abschloss. Von Kindheit an war Éluard kränklich, und 1912 wurde bei ihm Tuberkulose festgestellt. Bei einem Kuraufenthalt in den Schweizer Bergen lernte er seine spätere Frau Gala kennen, die er 1917 heiratete und auf die sich viele seiner Gedichte beziehen. Ab 1913 veröffentlichte Éluard - noch im Sanatorium in Davos - erste Gedichte. Seine Familie unterstützte ihn dabei finanziell. Nach seiner Genesung wurde er 1914 zur Armee eingezogen. Den Krieg verbrachte er jedoch überwiegend krank hinter der Front im Lazarett. Über Jean Paulhan stieß er 1919 zu den Künstlern um André Breton. Er veröffentlichte weitere Gedichte und war Mitarbeiter bei Zeitschriften wie ?Proverbe' und ?Littérature'. Seinen Lebensunterhalt bestritt er jedoch bis zum Tod seines Vaters als Makler in dessen Geschäft. Sein Erbe ermöglichte es ihm, fortan als freier Schriftsteller zu arbeiten. 1921 besuchte Éluard Max Ernst in Köln, mit dem er in der Folgezeit auch zusammenarbeitete. 1924 wurde in Paris von Breton das Manifest des Surrealismus veröffentlicht und löste den Dadaismus ab. Éluard nahm diesen Richtungswechsel in seine Dichtung auf und verfasste bis 1928 seine wichtigsten Werke. 1927 trat er zusammen mit Louis Aragon, André Breton, Benjamin Péret und Pierre Unik der Kommunistischen Partei Frankreichs (KPF), von der er jedoch bereits 1933 wieder ausgeschlossen wurde. Zwei Jahre später lernte er den Maler Salvador Dalí kennen; seinetwegen ließ sich seine Frau Gala 1932 von ihm scheiden. Doch er schrieb ihr bis zum Ende seines Lebens Liebesbriefe. 1930 lernte er Maria Benz, genannt ?Nusch', kennen, eine deutschstämmige Schauspielerin, die er 1934 heiratete. Vier Jahre später, 1938, organisierte er zusammen mit André Breton in Paris die Ausstellung "Exposition Internationale du Surréalisme'. 1938 wurde er aus der surrealistischen Gruppe um Breton ausgeschlossen. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht ging er in den Untergrund und engagierte sich in der Résistance. 1942 trat er wieder der KPF bei und wurde zu einer Art sozialistischem Dichter-Star. Er starb 1952 an einem Herzinfakt. (Zitat)
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Galerie Dina Vierny Edit:
Avant-Garde Russe Moscou 1973. Mai - Juin 1973. Paris, Selbstverlag, 1973. 4°. o. Pag. [41 Bll.] OBrosch. m. OSch., Abbildung In franz. Sprache. - Bestossen, OSch. etw. berieben, kl. Läsuren, leichte Gbrsp. - Mit Werken von Maxime Arhangelsk, Vladimir Yankilevski, Kabakov, Éric Boulatov und Oscar Rabin. Mit zum Teil farbigen Abbildungen der Werke.
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Goll, Claire - Ivan Goll:
Poèmes d'Amour. Illustrés de sept dessins de Marc Chagall. Paris, Éditions Fourcade, (1930). 110 S. OBrosch. m. illustr. OSch., Abbildung EA. In franz. Sprache. Nr. 256 von 865 num. Expl. Mit den sieben Tafeln. - Etw. angestaubt, geringfügig fleckig, leichte Gbrsp. - Goll (Yvan, auch Iwan oder Ivan Goll, d.i. Isaac Lang) (1891- 1950), studierte an der Universität Straßburg zunächst Rechtswissenschaften und promovierte 1912 zum Doktor der Philosophie. Als Pazifist vor dem Wehrdienst fliehend, emigriete er zu Beginn des ersten Weltkrieges 1914 in die Schweiz, wo er in Zürich, Lausanne und Ascona lebte. Nach Kriegsende zog es Goll in die französische Hauptstadt Paris. Hier heiratete er die Journalistin Clara (Claire) Aischmann. Mit seiner Frau floh Goll 1939 am Anfang des Zweiten Weltkriegs ins New Yorker Exil. 1947 kehrten sie nach Frankreich zurück. Dort starb er in Neuilly-sur-Seine, einem Vorort von Paris, im Alter von 58 Jahren. Goll bewegte sich sein Leben lang zwischen mehreren Identitäten: Seine Zugehörigkeit erläuterte er selbst so: Durch Schicksal Jude, durch Zufall in Frankreich geboren, durch ein Stempelpapier als Deutscher bezeichnet. Als Lyriker ging Yvan Goll vom deutschen Expressionismus aus. Ab 1919 war er einer der Wortführer des französischen Surrealismus. 1920 erschien in der Anthologie "Menschheitsdämmerung" die Vers- und die Prosafassung seiner Dichtung Panamakanal. 1924 kam das von ihm 1919 verfasste satirische Drama "Methusalem oder Der ewige Bürger" in Berlin zur Uraufführung. Eines seiner Hauptwerke ist der Gedichtzyklus "Johann Ohneland" (Originaltitel "Jean sans terre"), der postum 1957 veröffentlicht wurde. Trotz seiner Bedeutung für Expressionismus und Surrealismus und seines dreisprachigen Schreibens in englischer, französischer und deutscher Sprache blieben Golls Werke in Deutschland recht unbekannt. (Zitat)
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Havlasa, Jan - Lad. Saloun:
Japonská Pohádka o Dvou Dedcích. [Japanisches Märchen von den zwei alten Männern. Illustriert von Lad. Saloun.] Praze [Prag], B. Kocí, o. J. [1919]. 4°. 26 + 1 S. OBrosch. in japan. Bindung., Abbildung EA. In tschech. Sprache. - Umêlecké snahy, sv. 103. - Besitzsign. a. V., papierbedingte Randläsuren, etw. angestaubt, Gbrsp. Gutes Expl. - Havlasa, eigentlich Jan Klecanda (1883 - 1964), bereiste viel und lange die Welt bis er 1913 wieder nach Prag zurückkehrte. Er blieb nicht lange, und kehrte wieder nach Asien und Indien zurück. Über Paris emigrierte er schließlich in die USA. Die japanischen Einflüsse zeigen sich in diesen Buch sehr deutlich - Buchbinderkunst und Papier sind dementsprechen gewählt.
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Larisch, Rudolf von:
Über Leserlichkeit von ornamentalen Schriften. Wien, A. Schroll & Co., 1904. 48 S. OBrosch., Abbildung ÖBL V, 27. - Angestaubt, etw. fleckig, im Bug etw. wellig, im Ganzen leichte Gbrsp. - Larisch, (1856 - 1934), studierte zunächst Musikgeschichte, bevor er sich mehr und mehr der Schreibkunst zuwandte. 1902 wurde er als Dozent an die Wiener Kunstgewerbeschule (heute: Akademie für angewandte Kunst) berufen, wo er 1905 die Professorenwürde erhielt. Neben seiner Lehrtätigkeit und der Förderung der Schreibkunst, war er ein begeisterter Wassersportler. Sein Hauptwerk "Unterricht in ornamentaler Schrift" erfuhr einige Überarbeitungen und Auflagen. Hier eine seltenere Schrift, bevor er zum Professor ernannt wurde.
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(Le Corbusier) - Sotheby & Co:
Catalogue of Fifty Works by Le Corbusier. Paintings, drawings, collages and sculpture created between the years 1919 and 1964. The property of La Fondation Le Corbusier, Paris - The Centre Le Corbusier-Heidi Weber, Zurich and a private Collector. Which will be sold by auction by Messrs. Sotheby & Co. ... London, Selbstverlag, 1969. 95 + 2 S. OPp. m. OSch., Abbildung EA. In engl. Sprache. - OSch. m. Lichtschatten, leichte Gbrsp. - Illustrierter Katalog dieser Auktion der Werke Le Corbusiers.
Bestellnummer: 11868AB - Aus Liste: Katalog - Die Moderne III Anbieter:
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