Gruss aus Frankenthal. Ansichtskarte, Mondscheinkarte, mit einer Ansicht der Frankenthaler Synagoge (und des Bahnhofs). Gelaufene Karte, Poststempel 1901. Die Synagoge wurde 1885 auf dem Grundstück der alten, zu klein gewordenen, Synagoge erbaut, 1938 von den Nationalsozialisten in Brand gesteckt, bei einem Luftangriff zerstört und Anfang der 50er Jahre abgerissen. - Seltene Karte, sehr gut erhalten Bestellnummer: 33850 - Aus Liste: Judaica - Postkarten Anbieter:
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ANTISEMITISMUS:
Antisemiten-Spiegel. Die Antisemiten im Lichte des Christenthums, des Rechtes und der Moral. Erste Lieferung. Danzig, Kafemann, 1892. 56 S., teils unaufgechnitten Kl.-8°, Orig. Broschur Über die Zahl der Juden in Deutschland, Die staatsbürgerlichen Rechte der Juden, Die Entwicklung des Antisemitismus, Kaiser Friedrich III. als Kronprinz und Kaiserin Augusta über die antisemitische Agitation, Die Lügen über die Alliance israelite, Die Juden im Heere, Der Juden Antheil am Verbrechen. - Name auf Vorderdeckel
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ANTISEMITISMUS:
Der Mord zu Lutscha. Aktenmäßige Darstellung des in Galizien von Judenhand begangenen Mordes an Franziska Mnich, sowie der darüber gepflogenen Gerichtsverhandlungen nebst einer Schlussbetrachtung. Marburg, Reichs-Herold, 1890. Dritte Auflage. 14 S. Kl.-8°, Orig. Broschur Das in einem umstrittenen Prozess zum Tod verurteile jüdische Ehepaar Moses und Sittel Ritter wurde nach zweimaliger Berufung aufgehoben und das Ehepaar freigesprochen, was der Autor auf den jüdischen Einfluss bis in höchste Regierungskreise Österreichs zurückführt und vor weiterer "Versklavung" Österreichs durch die Juden warnt. - Einband gebräunt, innen sauber und gut erhalten
Bestellnummer: 31809 - Aus Liste: Judaica Anbieter:
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EISENMENGER, Johann Andreae:
Entdecktes Judenthum oder Gründlicher und Wahrhaffter Bericht. Welchergestalt die verstockte Juden die Hochheilige Drey-Einigkeit, Gott Vater, Sohn und Heil. Geist, erschrecklicher Weise lästern und verunehren, die Heil. Mutter Christi verschmähen, das Neue Testament, die Evangelisten und Aposteln, die Christliche Religion spöttisch durchziehen, und die ganztze Christeheit auff das äusserste verachten und verfluchen. Dabey noch viel andere, bißhero unter den Christen entweder gar nicht, oder nur zum Theil bekannt gewesene Dinge und grosse Irrthüme der Jüdischen Religion und Theologie, wie auch viel lächerliche und kurtzweilige Fabeln, und andere ungereimte Sachen an den Tag kommen. Alles aus ihren eigenen, und zwar sehr vielen mit grosser Mühe und unverdrossenen Fleiß durchlesenen Büchern, mit Ausziehung der Hebräischen Worte und derer treuen Übersetzung in die Teutsche Sprach, kräfftiglich erwiesen, und in zweyen Theilen verfasset. Deren jeder seine behörige, allemal von einer gewissen Materie außführlich-handelnde Capitel enthält. Allen Christen zur treuhertzigen Nachricht verfertiget, und mit vollkommenen Registern versehen. Königsberg (recte Berlin), 1711. Band 1 (von 2). 9 (von 10) Bl., 1016 (recte 999) S., 1 Bl. (Errata). 4°, Pergament der Zeit mit handschriftlichem Rückentitel. Der Professor für hebräische Sprache an der Universität Heidelberg Johann Andreas Eisenmenger (1654-1704) gilt als Begründer des neuzeitlichen Antisemitismus. Unter dem Vorwand, in 19-jährger Arbeit ein Quellenwerk zum Judentum zu erstellen, vereinigt er aber tatsächlich eine Vielzahl von antijudaistischen Stereotypen, die bereits im Mittelalter verwurzelt waren. Zwar kann man dem Autor eine große Gelehrsamkeit - er sprach Hebräisch, Aramäisch, Arabisch und kannte die gesamte rabbinische Literatur - doch traf er eine einseitige Auswahl an jüdischen Quellen, nahm tendenziöse Deutungen vor und übersetzte die zahlreichen Zitate teilweise falsch. Der vorliegenden Ausgabe verlieh man den außerhalb des Reichsgebiet liegenden preußischen Druckort Königsberg, sie erschien aber tatsächlich in Berlin (eine erste Ausgabe erschien 1700 in Frankfurt, die erste offizielle Ausgabe im Reichsgebiet 1751). Während der gesamten Neuzeit bedienten sich die antisemitische Propaganda Eisenmengers Arsenal an antijüdischen Vorurteilen. - Einband berieben und fleckig, innen teils gebräunt, es fehlt 1 Blatt des Registers über die Capitel, Paginierung von 960 auf 969 und von 984 auf 995 springend, aber komplett
Bestellnummer: 31764 - Aus Liste: Judaica Anbieter:
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FLEURY, M:
Le Moeurs des Israelites et celles des Chrétiens Suivant la dernière edition corrigée & augmentée Augsburg, Joseph Wolff, 1774. Titel, 3 Bll., 552 SS. Halbleder der Zeit mit vergoldetem Rückentitel und floraler Vergoldung, 8° stellenweise leicht gebräunt, Name von alter Hand auf Innendeckel, sonst gut erhaltenes Expl.
Bestellnummer: 18121 - Aus Liste: Judaica Anbieter:
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MALL, Sebastian:
Hebräische Sprachlehre. München, Im Commission bey Jacob Giel, 1827. Zweyte Auflage. gest. Portrait-Frontisp., XIV, 256 S., 1 Bl. , 5 mehrf. gefalt. Tabellen 8°, Halbleder der Zeit, vergold. Rückentitel ADB 20 (1884)139f. Das Frontispiz ein Portrait des Autors (1766-1836), Orientalist, Professor der hebräischen Sprache an der Ludwig Maximilian Universität München. Seine hebräische Sprachlehre erschien erstmals 1808. - Einband wenig berieben, innen sauber und gut erhalten
Bestellnummer: 32146 - Aus Liste: Judaica Anbieter:
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OPITZ, Heinrich:
Seu Biblia Parva Hebraeo - Latina. In quibus dicta insigniora omna. Ex Codice Hebreo sec. ordinem Libb. Biblicorum, ... Oper & Studiò Henrici Opitii ... Tertia Vice Edità Leipzig, Johann Caspar Meyer, 1689. gestoch. Titel, 10 Bl., 624 S. 12°, Pergament der Zeit mit handschriftlichem Titel Heinrich Opitz (1642.1712), deutscher Theologe und Orientalist, lehrt in diesem Werk die hebräische Sprache anhand der Übersezung des Textes der Fünf Bücher Moses und dem Buch der Propheten, mit Angabe dem Wortstamm am Fuß jeder Seite. Erschien erstmals 1673 in Hamburg. - Einband fleckig, innen anfangs handschriftliche Einträge von alter Hand, dann sauber und gut erhalten
Bestellnummer: 31872 - Aus Liste: Judaica Anbieter:
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ROEST, Maijer Marcus:
Catalog der reichhaltigen Sammlungen hebräischer und jüdischer Bücher, Handschriften, Kupferstiche, Portraits ertc. Nachgelassen von Giuseppe Almanzi in Padua, vom Rabbiner Jacob Emden in Altona, vom Oberrabbiner M. J. Lewenstein in Paramaribo und anderen, redgirt von M. Roest. Catalog einer kleinen, aber werthvollen Sammlung hebräischer und jüdischer Bücher [...], grösstentheils aus der Bibliothek eines hiesigen portugiesisch-jüdischen Geistlichen Hildesheim u.a., Olms Verlag, 1990. 1. Aufl., VIII, 380, 41 SS. Orig.-Leinen, 8° Einband leicht fleckig, sonst gut erhaltenes Expl.
Bestellnummer: 26682 - Aus Liste: Judaica Anbieter:
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